Kirche im Kiez

Kirche im Kiez

Musik Raum geben
Die nächsten Gottesdienste unterstützen Künstler*innen durch unseren Raum und mit Ihrer Spende.
Wir haben zu Gast:
24.1. nachklang1700 - Friederike Däublin (Viola da gamba), Andreas Vetter (Barockcello)
31.1. Susanne und Thomia Ehrhardt (Blockflöte und Fagott/Kontrafagott)
21.2. SchlagLicht - Florian Goltz und Daniel Tummes, Schlagwerk .

Du vermisst das Predigtnachgespräch oder sehnst dich schon seit einer Weile danach, dass man sich in deiner Gemeinde auch mal etwas intensiver mit der Bibel beschäftigt? Du hast schon mal in der Bibel gelesen und hast Fragen? Du hast Lust dich auszutauschen über große Fragen des Lebens oder bist einfach nur neugierig? Dann mach doch mal mit bei unserer Reihe "Abendbrot und Bibel". Ab dem 28.01.21, immer Do. 19.00 - 20.30 Uhr. Alles, was du dafür brauchst, sind ein Computer mit Video- und Audiofunktion, eine Bibel (digital oder als Buch), ein Getränk deiner Wahl und dein Abendbrot. Gemeinsam sprechen wir in lockerer Runde über bekannte und vielleicht auch unbekannte Texte der Bibel und welche Bedeutung sie heute noch für uns haben können. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Für weitere Infos, den Zoom-Link, die Textauswahl und bei Fragen meldet euch bei mir unter: rebecca.marquardt@emmaus.de

Verstärkung für unser Team gesucht!
In den nächsten Monaten verlässt uns unser langjähriger Haus- und Kirchwart. Sollten Sie Interesse an der Stelle haben, oder geeignete Menschen kennen, finden Sie hier die Ausschreibung der Stelle.

"Ersatzbasar" erfolgreich!
2020 konnte der Basar am 1. Advent nicht wie gewohnt stattfinden. Um trotzdem die Projekte zu unterstützen, die mit den Einnahmen dieser schönen Tradition rechnen, hatten wir in der Adventszeit eine Art Dauerbasar, wo Gebäck, Basteleien, Marmelade und einiges mehr für den guten Zweck verkauft wurde. Außerdem konnte man direkt spenden für die beiden Projekte:
Seelsorgearbeit in der Kinderklinik der Charité
SONAFA - eine bessere Zukunft für Menschen in Benin (gefördert wird ein Schulprojekt.
Wir wollen an dieser Stelle ganz herzlich danken, denn es ist die unglaubliche Summe von € 3521,03 zusammengekommen!
Vielen, vielen Dank!

Liebe Leserin, lieber Leser,

"Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist! (Lk 6,36)", das ist die Jahreslosung für das Jahr 2021.
So richtig warm werde ich mit ihr in diesem Jahr noch nicht. Das liegt vielleicht zum einen daran, dass sie so typisch kirchlich klingt. Schon wieder eines dieser alten Wörter, die man nur bei uns gebraucht: Barmherzigkeit. Schon wieder ein Gott, den ich mir als Vater vorstellen soll, weil man das damals halt so gemacht hat. Zum anderen klingt sie für mich auf den ersten Blick zu weich, zu zurückhaltend für das, was alles noch vor uns liegt. Irgendwie brauche ich ein gewaltigeres Wort für das kommende Jahr. Etwas, das aufrüttelt, Mut macht und Rettung verspricht. Ich bin zwar keine Prophetin, aber ich befürchte, dass uns auch das neue Jahr zumindest zu Beginn noch ganz schön zu schaffen machen wird. Da braucht man was Radikales, ja, was zum Durchhalten.
Doch wenn ich es mir recht überlege und noch mal über diese Losung rüber schaue, wird mir klar, dass es wohl kaum radikaler gehen kann als hier beschrieben. Wahrscheinlich ist es neben wirkungsvollen Maßnahmen, Soforthilfen und Impfstoffen gerade die Barmherzigkeit, die wir in diesem Jahr besonders brauchen werden. Denn die scheint uns im letzten Jahr ein bisschen abhandengekommen zu sein. Mich persönlich belasten die Streitigkeiten der letzten Monate und dass sie sich mittlerweile durch alle Schichten ziehen. Die Uneinigkeit ist groß, die Meinungen sind viele, in der Politik, den Medien, unter Kollegen, in Teams, ja mittlerweile sogar schon in der eigenen Familie. Und immer häufiger führt das zu einer Spaltung, die nicht hätte sein müssen. Und das Virus lacht über unsere schwachen Herzen…
In der katholischen Tradition gibt es die sieben Werke der Barmherzigkeit; eigentlich sind es vierzehn, denn sie sind unterteilt in leibliche und geistige Werke. Während die leiblichen Werke vor allem bezeichnen, was es als Christ*in ganz praktisch immer für die Nächsten zu tun gibt (Hungrige speisen und zu trinken geben, beherbergen, pflegen, besuchen usw.), bestehen die geistigen Werke aus Verben, die jetzt gerade ganz besonders relevant sein könnten: trösten, beraten, verzeihen, ertragen (ja, auch zurechtweisen, aber das war anders gemeint als das bei Twitter heutzutage umgesetzt wird). Vielleicht brauchen wir wirklich nichts mehr als Barmherzigkeit im kommenden Jahr. Denn seien wir mal ehrlich, alles andere haben wir doch sowieso kaum in der Hand, auch wenn wir das oft glauben möchten. Daher seid doch mal barmherzig, wie auch Gott barmherzig ist. Dann, da bin ich mir sicher, kann das vor uns liegende Jahr nur besser werden als das, was hinter uns liegt. Kommt gut und froh an in 2021!

Pfarrerin Rebecca Marquardt

(Sprechzeit: mittwochs 16.00-18.00 Uhr im Pfarrbüro und nach Vereinbarung.)

 

Hier ein Vorschlag für einen Gottesdienst zu Hause
und ein Sonntagabendgebet.

Wer zu Haus bleibt, kann hier trotzdem eine Kollekte geben.

Predigt über Gen 3,1-19 - gehalten zur Amtseinführung am 01.03.2020 von Pfarrerin Rebecca Marquardt

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Drohnenflug in und um Emmaus


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Mehr als Gottesdienst, das ist ein hartes Stück Großstadt-Realität

Veröffentlicht am 31.05.2019 in Welt Panorama