Kirche im Kiez

Kirche im Kiez

Für alle unsere Gottesdienste gilt aktuell:
Begrenzte Platzzahl, bitte rechtzeitig kommen.Füllen Sie bitte möglichst bereits zu Haus die nötigen Zettel zur Kontaktverfolgung aus, um damit am Einlass einen "Stau" zu vermeiden.
Maskenpflicht: medizinische OP-Masken oder FFP2/KN95-Masken.

Musik Raum geben
Unsere Gottesdienste unterstützen seit Dezember Künstler*innen durch unseren Raum und mit Ihrer Spende.
Wir haben zu Gast:
16.5. Sebastian Studnitzky (Jazz / p, tp)
23.5. Sabine Oehring, Gitarre. Das Ende dieses Pfingstgottesdienstes feiern wir im Freien und singen dort mit Begleitung durch den Posaunenchor zwei Gemeindelieder
30.5. Magnus Schriefl (Jazztrompete), Matthias Pichler (Kontrabass)

Liebe Leserin, lieber Leser,

jetzt ist Ostern vorbei, der Frühling platzt aus allen Knospen und wir müssen immer noch verhalten leben. Das ist so gegen ALLES – und das sind wir nicht gewohnt! Das erfordert also weiterhin unser aller Zusammenhalten. Es gibt in der Bibel eine Geschichte über "Emmaus". Sie ereignet sich nach Ostern. Das Entscheidende an dieser Geschichte geschieht in einem wechselvollen Gespräch zwischen zwei völlig verschiedenen Weltsichten. Einmal: "Alles ist zu Ende, vergeblich, sinnlos!" - so die Haltung der Emmaus-Jünger. Oder: "Es beginnt Neues, es zeigt sich Perspektive" - so Jesus.
Hoffnung gegen Verzweiflung, Zuversicht gegen Erschöpfung. Diese Geschichte ist Namensgeberin für die Emmaus-Gemeinde. Sie passt in diesem Jahr besonders gut zu unserem Leben, denn: Die Ansicht der Emmaus-Jünger kommt uns doch bekannt vor, oder? Das kennen wir doch aus den vergangenen Monaten. Seit 13 Monaten leben wir von enttäuschten Zuversichten. Abstand und Maske. Einsamkeit, Trauer, Ungewissheit. Jesus holt in diesem Gespräch weit aus. Er geht nicht nur auf die aktuellen Geschehnisse ein, sondern fügt Hoffnungs- und Verheißungsgeschichten aus alten Zeiten zusammen. Kommt, gehen wir in unserem Leben zurück. Lasst uns zurückgehen und aufsammeln, was an Verheißungsbruchstücken in unserem Leben zusammenkam. Lasst es uns ehrlich und mutig darauf schauen. Und fügen wir es zu einer Lebenssicht zusammen.
Was findet sich dort nicht alles an Bewahrung, Bestärkung und Schönheit! Wie oft schon hätte das Leben eine andere, schlechte Wendung nehmen können! Was ist uns geschenkt?
Ostern ist kein einmaliger Lottogewinn, sondern eine tiefe, dankbare Sicht auf mein Leben. Ostern ist der radikale Perspektivwechsel. Ich kann auf mein Leben schauen vom Standpunkt der Erlösung.
In diesem Sinne wünsche ich uns trotz allem: einen wunderschönen Monat Mai!

Pfarrerin Barbara von Bremen

 

Hier ein Vorschlag für einen Gottesdienst zu Hause
und ein Sonntagabendgebet.

Wer zu Haus bleibt, kann hier trotzdem eine Kollekte geben.

Predigt über Gen 3,1-19 - gehalten zur Amtseinführung am 01.03.2020 von Pfarrerin Rebecca Marquardt

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Mehr als Gottesdienst, das ist ein hartes Stück Großstadt-Realität

Veröffentlicht am 31.05.2019 in Welt Panorama