Kirche im Kiez

Kirche im Kiez

Liebe Leserin, lieber Leser,

als Pfarrerin werde ich vor allem von kirchenfernen Menschen oft gefragt: "Was passiert eigentlich so den lieben langen Tag in einer Kirche?"
Ich zähle dann meistens auf: "Gottesdienste, Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Senior/innen, Versorgung von Bedürftigen, Seelsorge, Musik… naja, und ganz alltägliches Gemeindeleben halt."
Nicht selten schaue ich danach in verständnislose Gesichter. Wer selten die Schwelle einer Kirchentür überschreitet, kann sich kaum vorstellen, wie das Leben in einer Gemeinde so aussieht und funktioniert. Und wenn ich ehrlich bin, könnte ich ihm auf Anhieb auch keine richtige Definition dafür geben.
In der Bibel ist das alles noch ganz klar. Die jungen Gemeinden entstanden aus Versammlungen, die sich zu engen Gemeinschaften rund um das Brotbrechen und den Gottesdienst entwickelten. Man teilte untereinander die Aufgaben auf, versuchte aus dem Potenzial zu schöpfen. "Ein Leib-viele Glieder" – war die leitende Idee. Jeder kann was anderes gut und wird mit einbezogen. Doch seit damals ist eine ganze Menge Zeit vergangen. Vieles hat sich verändert und ich frage mich: Was heißt eigentlich Gemeinde in 2018? Wie funktioniert Gemeinde in einem Kiez wie Kreuzberg? Wie könnte sie vielleicht noch funktionieren?
Und damit ich nicht nur mit meinen eigenen Antworten dafür durchs Leben gehen muss, frage ich Sie und dich: Was heißt für euch Gemeinde? Wie sieht ihre Zukunft aus? Scheibt/schreiben Sie mir eine Mail oder einen Brief an das Kirchenbüro mit Ideen, Wünschen, Anregungen, Visionen, die wir dann im Themengottesdienst am 29.4.18 zum Thema "Gemeinde" fruchtbar machen können. Ich freue mich drauf!

Pfarrerin Rebecca Marquardt

Tschüß Jörg! Hallo, Rebecca!

Nach 34 Jahren in unserer Gemeinde haben wir Pfarrer Jörg Machel am 18.Februar 2018 in den Ruhestand verabschiedet. Wir sagen:
DANKE FÜR ALLES

Wir begrüßen Pfarrerin Rebecca Marquardt, freuen uns auf die Zusammenarbeit und sagen WILLKOMMEN